Allgemeine Übersicht Organisation

PC-Wahl ist ein modulares Softwarepaket für die Erfassung, Berechnung, grafische Präsentation, Meldung und statistische Nachbereitung von Wahlergebnissen. Die Software ist das meistgenutzte Wahlorganisationssystem in deutschen Verwaltungen.

PC-Wahl wird in allen Flächenbundesländern bei Kommunalwahlen, Kreiswahlen, Landtagswahlen, Bundestagswahlen, Europawahlen, Volksabstimmungen und Direktwahlen eingesetzt und unterstützt auch Sonderformen wie Wahlbereichswahlen, mehrfache Bürgerentscheide, unechte Teilortswahlen und Trendwahlen *.

Der Einsatz ist auf Gemeinde-/Stadt-, Kreis- und Landesebene möglich, hierzu sind Möglichkeiten zum automatisierten Datentransfer zwischen den Ebenen integriert. Per Internet/Intranet können kreisweite Benutzernetze aufgebaut werden.

PC-Wahl wurde in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen zahlreicher Gemeinden und Städten genau auf die organisatorischen Abläufe der Verwaltungen abgestimmt. Das Programm ist im vorkonfigurierten Auslieferungszustand sofort und uneingeschränkt nutzbar, kann aber bei Bedarf sehr flexibel an lokale Gegebenheiten angepasst und modular erweitert werden, wodurch es sich für den Einsatz in Verwaltungen aller Größen eignet. (Programmoberfläche).

Die Software ist sehr einfach zu installieren und pflegeleicht, da sie weder ein Datenbanksystem noch eine spezielle Laufzeitumgebung benötigt. Das Einbindung der Fachabteilungen ist im Netzwerk unkompliziert möglich.

Zu den Wahlzeiten wird ein besonders schneller Programmservice geboten: Sind funktionelle Programmanpassungen notwendig, geschieht dies umgehend, i.d.R. noch am selben Tag, meist schon innerhalb von 1-2 Stunden.

Bundesweit vertrauen daher inzwischen weit über 2000 Kommunal- und Kreisverwaltungen auf PC-Wahl, darunter 8 Landeshauptstädte. Über 30 Millionen Bürger leben in den Gemeinden, Städten und Kreisen, die sich bereits für PC-Wahl entschieden haben.


Wahlvorbereitung:
 
   
  •    
    Wahlhelfer- und Wahllokalverwaltung     (Einsatzplanung inkl. Schulungs- und Schichtplanung,
    Anschreiben, Listen, Quittungen, Wahllokalausrüstung)
  • Termin- und Aufgabenliste   (mit Tagesdifferenzberechner für Wahltermine)
     
  • Abgleich der Bewerber mit dem Wahlhelferbestand   (zur Vermeidung von Einsatzkonflikten)
    Beispiel
  • Individualisierte Formulare für die Wahlvorstände   (Niederschriften, Schnellmeldungen)
    Beispiel
  • Datenexport für die Stimmzettelerzeugung   (zur Weiterverarbeitung mit Excel)
     
  • Onlinestimmzettel für Bürger zum Üben des Kumulierens und Panaschierens   (für Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz)
    www.probewahl.de)

     


    Technische Unterstützung für die Wahlvorstände:
     
  • Registrierung von (Neu-)Bewerbervorschlägen     (während der Auszählung)
    Beispiel
  • Einzelstimmzettelerfassung     (inkl. Material für interne Schulungen, für Baden-
    Württemberg/Bayern/Hessen/Rheinland-Pfalz/Bremen)
  • Hardwaregestützte Stimmzettelerfassung     (Digitalisierungsmodul. Aufgrund der rechtlichen Problematik derzeit nicht verfügbar)
     


    Organisation am Wahlabend:
     
  • Manuelle Ergebniserfassung    (vielseitig konfigurierbar, mit Echtzeitfehlerprüfung, optional mit Bezirksprüfsummenschutz, s. Seite Beispielbilder)
  • Schnellmeldung an die nächsthöhere Ebene    (per Formular oder durch Meldungsdateien)
     
  • Ergebnisbenachrichtigung per E-Mail     Beispiel
     
  • Ergebnisimport/-export über zahlreiche Schnittstellen    (Standardschnittstellen und selbst konfigurierbare)
    Beispiel
  • Ergebnisschnelltransfer per USB-Stick     (bei Mehrplatznutzung ohne Netzwerkverbindung)
     
  • Automatisierte Datensicherungen
     
       
  • Geprüfte Notfallkonzepte für den Fall eines Netzwerk- oder Stromausfalls
     


    Erweiterte Organisationsfunktionen für größere Anwender und Kreise:
     
  • Interne Schnellmeldungen durch konfigurierbaren Netzwerkdruck
     
  • Nutzerkontrollmonitor und internes Nachrichtensystem     Beispiel
     
  • Protokollierung aller Erfassungsvorgänge     (inkl. erfasster Zahlenwerte),
    Beispiel
  • Zentrale Ergebnisfehlerdiagnose während der laufenden Erfassung     (auch bez. Kannfehlern, z.B. datengleichen Bezirken)
    Beispiel
  • Zentrale Sperrung und Freigabe von Bezirken     Beispiel
     
  • Optional komplette technische Trennung von Erfassung und Präsentation mit Datensynchronisierung
     
  • Import extern berechneter Hochrechnungsergebnisse
     
  • Automatisierter FTP-Datenaustausch     (zwischen Gemeinden und Kreisen)
     
  • Abgestuftes Rechtesystem für Programmnutzer     (auf Wunsch mit invidiualisierten Wahl- und
    Bezirksfreigaben, Beispiel)


    Ergebnisermittlung:
     
  • Unterstützung aller derzeit praktizierten Wahlverfahren
     
  • Sitzverteilungsberechnung mit Ausweis der gewählten Bewerber    (inkl. Ersatzpersonen, auch für Zwischenergebnisse)
    Beispiel
  • Nachvollziehbare Aufschlüsselung der Sitzverteilungsformel    (Erläuterung aller Sitzzuteilungsschritte, ggf. mit
    Rechtshinweisen, Beispiel)
  • Berücksichtigung von Losverfahren und ausscheidenden Personen     
  • Quorenberücksichtigung bei Direktwahlen und Bürgerentscheiden    Beispiel
     
  • Berechnung "echter" Vergleichszwischenergebnisse     (passendes Teilergebnis statt Endergebnis)
     
  • Mathematisch korrekte Umrechnung geteilter oder zusammengelegter Bezirke
     
  • Komplexe Wahlbeteiligungsberechnung für Bezirke/Gruppen mit Einbeziehung von Briefwahlfaktoren
     


    Präsentation am Wahlabend:     (siehe auch Seite Beispielbilder)
     
  • Einfache grafische Steuerung     (durch Auswahl über Symbole)
    Beispiel
  • Verständliche mehrzeilige Ergebnisbeschriftungen und Legenden
     
  • Professionell wirkende Grafiken     (auf Wunsch sehr flexibel an Individualwünsche anpassbar)
     
  • Darstellung aller Ergebnisebenen     (Bezirke, Gruppen, Gesamt, Sitzverteilung, jeweils
    direkt, vergleichend oder Gewinn/Verlust, Bewerberlisten)
  • Analysen, Rangfolgen, Koalitionsberechnungen, Verlaufsentwicklungen
     
  • Geografische Ergebnisdarstellung     (2- und 3-dimensional)
     
  • Selbstdefinierbare Ergebnisabläufe     (für vollautomatische Präsentationen)
     
  • Zuschaltbarer Multiinfomodus mit Laufschrift und mehreren rotierenen Ergebnisfenstern
     
  • Animierte Balken- und Parlamentsgrafiken
     
       
  • Bewerberportraits bei Direktwahlen
     
       
  • Mehrfachstart für parallele Präsentation     (in 2, 3 oder 4 Fenstern an einem PC)
     
  • Fensteuerungsmodus zur parallelen Ergebnispräsentation auf mehreren PCs
     
  • Ergebnispräsentation im Internet     (in Echtzeit, statisch per HTML oder interaktiv per
    Java/Javascript)
  • Barrierefreie Internetpräsentation
     
       


    Wahlnachbereitung:
     
  • Amtliche Formulare zur Ergebniszusammenstellung
     
  • Niederschrift für den Wahlausschuss     Beispiel
     
  • Selbstdefinierbare Ergebniszusammenstellungen für Broschüren
     
  • Erweiterte Ergebnisanalysen für die Politiker     (Geschlechteranalysen, Trendbezirke, Parteibezüge)
    Beispiel
  • Rohdatenexport zur externen Weiterverarbeitung
     
       
  • Stimmzettelanalyse     (Baden-Württemberg/Bayern/Hessen)
     


    Ergänzende Programmmodule:
     
  • Erfassungsmodul für Nicht-PC-Wahl Anwender     (zur Weitergabe von Kreisverwaltungen an Gemeinden)
     
  • Ergänzende Presseversion     (für Medien und Fraktionen)
     
  • Sitzverteilungsberechnungsmodul für Ausschüsse
     
       
  • Redezeitvergabe und -kontrollprogramm für Parlamente     Beispiel
     


    Alle Module arbeiten treiberfrei und benötigen kein Datenbanksystem; dies gilt auch für das neue Wahlhelfermodul (siehe Seite Technisches).
    Eine Leistungsübersicht zu PC-Wahl finden sie im Datenblatt.
    Ein Dateien- und Geräteverzeichnis für Datenschutzbeauftragte ist auf Anfrage erhältlich.

    * Landesspezifische Sondersitzverteilungsverfahren (Seniorenbeiratswahlen, Jugendparlamentswahlen, Personalratswahlen) auf Anfrage.

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